Metal Gear Solid V: The Phantom Pain für PS4 im Test

Letzte Woche ist Metal Gear Solid V: The Phantom Pain endlich im Handel erschienen. Wir haben uns den Titel auf der PlayStation 4 angeschaut und sagen euch in unserem ausführlichen Testbericht, was The Phantom Pain bietet!

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Die ersten Filmsequenzen versprechen viel und die Spieler können sich schon mal darauf einstellen, dass sich Solid Snake erneut scheinbar übermächtigen Gegnern stellen muss. Zu Beginn des Spiels sieht man einen von Verletzungen gekennzeichneten Snake, welcher nach Angaben des Arztes 9 Jahre lang im Koma lag und nun langsam wieder zu Kräften kommt. Kaum aus dem Koma und noch immer bewegungsunfähig, wird Snake von einem Mörder heimgesucht. Der Angriff kann im letztem Moment durch den Krankenbett-Nachbaren vereitelt werden. Ebenso dieser verpasst Snake eine Spritze, die ihn innert kürzester Zeit auf Vordermann bringt. Doch es kommen immer wie mehr feindliche Soldaten ins Krankenhaus die Solid Snake an den Kragen möchten. Gemeinsam fliehen Sie aus dem Krankenhaus und begegnen unterwegs einer roten Gestalt in Form eines Mannes, welche nicht durch Kugeln oder durch einen heranrollenden Panzer zerstört werden kann. Diese Kreatur kämpft sowohl gegen die Soldaten als auch gegen Snake. Snake bleibt nichts anderes als zu fliehen und wird von diesem Wesen verfolgt. Bei der Flucht stirbt der Krankenhaus-Nachbar und Snake wird noch gerade rechtzeitig von Ocelot gerettet. Gemeinsam entkommen Sie dieser Ausgeburt der Hölle. Ocelot klärt Snake auf und der erste Auftrag lautet: Rette Miller!

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Gesagt getan. Ihr fliegt nach Afghanistan und müsst euren Freund Miller herausholen. Hier macht sich der Spieler zum ersten Mal mit der Steuerung vertraut. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, da auch über das Touch-Panel Funktionen möglich sind und die verschiedenen Funktionen zuerst etwas unübersichtlich sind. Über das Steuerkreuz kann man die verschiedenen Waffen wählen, hier kann es vorkommen, dass man sich schnell mal verwählt und man vor dem Gegner mit der Betäubungspistole anstelle des MGs steht. Man gewöhnt sich aber relativ schnell an die Steuerung und kann Miller aus den Fängen der Russen rausholen. Miller erklärt dann, dass er zusammen mit Snake eine Armee aufbauen will (Rachgelüste). Hierzu fliegt ihr quer über den Ozean auf die Mother-Base welche es nun aufzurüsten gilt. Wie geht das? In den Missionen in Afghanistan könnt ihr Gegner betäuben oder K.O. schlagen, diese könnt ihr dann wiederum mit einem Ballon in die Luft steigen lassen. Via Ballon gelangen die Soldaten in die Mother-Base und sind dann auf eurer Seite. Desto öfter ihr das macht, desto einfacher wird der weitere Einsatz für Snake. Er erhält bessere Waffen, bessere Technologien und bessere Unterstützung. Es lohnt sich also.

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Eins sei gesagt: Das Spiel macht Laune. Zu Beginn des Spiels sind die Missionen relativ einfach und somit hat man Zeit alles auszuprobieren. Man merkt dennoch relativ schnell, dass man mit dem Schleichmodus mehr Erfolg hat, als wenn ihr als schiesswütiger Rambo durch die Gegend zieht. Die Gegner werden immer wie schlauer. Wenn ihr euch im Gras versteckt und mit dem Scharfschützengewehr einen Gegner ausschaltet, dann hören die restlichen Soldaten den Schuss. Die Soldaten können ungefähr orten von wo aus der Schuss kam und entsenden einzelne Truppen dort hin. Wenn ihr Pech habt, versuchen Sie euch mit Mörsern den Gar auszumachen. Man kann sich auch nicht wie früher immer wieder in einem Müllcontainer verstecken, die Gegner begreifen das und schmeissen eine Granate in den Container. Die Story baut auch Spannung auf. Ihr trifft im Spiel des Öfteren auf die sogenannten „Skulls“. Die „Skulls“ sind stark, angsteinflössend und werden von einer anderen Macht getrieben euch zu töten. Hier lohnt es sich in den ersten Missionen mit dem Pferd zu fliehen, anstelle sich dem Kampf zu widmen.

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Wertung

Gameplay - 93%
Story - 84%
Grafik - 90%
Sound - 90%
Umfang - 80%

87%

Genug verraten, am besten man spielt Metal Gear Solid selber und begleitet Snake durch die schön gestaltete Landschaft in Afghanistan. Im Grossen und Ganzen. Ein tolles Spiel, was dich motiviert und auch mit grafischen Elementen punkten kann.

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Über Bruno Rivas

Gründer von PS3Blog.ch. Seit Jahren begeisterter und leidenschaftlicher Gamer. Spielt vorwiegend Sport-, Racing- und Shooter-Games. Du findest mich auch auf Google+, Facebook und Twitter

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