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The Evil Within im Test – Gruselig, blutig, abgefahren!

Der Resident Evil-Schöpfer Shinji Mikami meldet sich mit The Evil Within zurück! Uns so erhalten wir seit langem wieder einmal ein echtes Survival-Horror-Spiel, das sich so viele Fans des Genres gewünscht haben. Kann sich Shinji Mikami mit The Evil Within übertreffen? Schliesslich hat er uns mit Resident Evil bereits gezeigt, dass er hervorragend mit unseren Ängsten spielen kann!

Wir sagen es euch in unserem ausführlichen Test!

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Die Geschichte
In The Evil Within übernimmt der Spieler die Rolle von Sebastian Castellanos, einen Detective einer fiktiven Stadt in den USA. An einem verregneten Tag erhält Castellanos einen Notruf aus einer Nervenheilanstalt (Ha! Wie könnte es anders sein, oder?). Am Ziel angelangt, treffen wir auf haufenweise Leichen. Was ist passiert? Das ist zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig unklar und wird es auch in den nächsten Spielstunden auch noch bleiben. Das hört sich für Horror-Liebhaber nach Standardkost an, ohne grosse Überraschungen. Doch glaubt mir, das ändert sich kurz nach dem Intro-Video schlagartig!

Wenige Minuten nach dem Intro-Video hängt Castellanos bereits kopfüber in einer Kammer. Ein dicker Mann, bewaffnet mit einem furchterregenden Schlachtermesser, geht an Castellanos vorbei und verschwindet in einer anderen Kammer. Zurück kommt er nicht mit leeren Händen, sondern mit einem abgetrennten Körperteil. Der dicke Mann, oder nennen wir ihn jetzt lieber mal „der Schlachter“, begibt sich zu einer Schlachterbank. Genau diesen Moment nutzen wir nun, um Castellanos hin- und herschwingen zu lassen, damit er sich befreien kann. Der Schlachter bemerkt natürlich ziemlich schnell, dass sich Castellanos befreien konnte und jagt ihn nun mit einer Motorsäge bewaffnet durch die Nervenheilanstalt. Willkommen in der Welt von The Evil Within!

Ja, die Spannung, die Angst und auch mehr als genug Splattereffekte sind schon von der ersten Minute ein Bestandteil von The Evil Within. Leute mit schwachen Nerven, sollten The Evil Within vielleicht nicht in ihre Spielesammlung aufnehmen. Allen anderen empfehlen wir, den ganzen Raum abzudunkeln und sich auf die Story von The Evil Within einzulassen! Ja, die unglaubliche Atmosphäre schwappt sehr schnell rüber und so war ich sehr schnell angespannt vor meinem TV!

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Und der Alptraum geht weiter…
Unser „Schlachter“ hat sich offenbar alle „Saw“-Filme angesehen. Warum? Nun, jeder Raum den wir betreten ist mit irgendwelchen, ausgefallenen Fallen ausgestattet. Das kann beispielsweise ein Häcksler sein, der aus Castellanos „Konfetti“ erstellen kann. Selbstverständlich lassen sich die Fallen deaktivieren und die Bauteile davon, können wir dann für Waffen nutzen. Ach, zwei Tipps haben wir für euch noch: 1. In der Heilanstalt begegnen uns nicht nur Fallen, sondern auch andere Psychopathen bzw. Gegner. Die erledigten Gegner sollten unbedingt angezündet werden, sonst können diese plötzlich zu einem weiteren Angriff ansetzen. 2. In den etwas mehr als 12 Stunden habe ich eines gelernt: Geht extrem sparsam mit eurer Munition um, denn an viel Munition werdet ihr im gesamtem Spiel nicht herankommen! Immerhin hat man noch die Möglichkeit die Gegner in die Fallen zu locken, was aber nicht wirklich ein einfaches Unterfangen ist.

Genau dann, wenn wir uns mehr oder weniger „sicher“ fühlen, fängt der Alptraum erst so richtig an. Mit einem Strassenpolizisten, einem Patienten und einem Arzt gelingt uns die Flucht von der Nervenheilanstalt mit einem Krankenwagen. Weit kommen wir mit dem Krankenwagen leider nicht, die Flucht endet in einem unschönen Unfall. Hier zeigt sich, wie gut die Entwickler die Zwischensequenzen umgesetzt haben – ein Kinoreiferauftritt!

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Für Abwechslung ist gesorgt
Die Story mit den 15 Kapiteln hatten wir in etwas mehr als 12 Stunden durchgespielt. Natürlich hängt die Spielzeit auch stark vom ausgewählten Schwierigkeitsgrad und dem eigenen „Können“ zusammen. In dieser Zeit wird uns sehr viel Abwechslung geboten, nicht nur bei den Locations (ja, auch ein Gruselwald ist mit von der Partie), sondern auch durch die zahlreichen Nebenaufgaben. Absolviert man alle Nebenaufgaben, so soll eine Spielzeit von über 25 Stunden möglich sein – das sagt zumindest das Entwickler-Studio. Das Leveldesign ist zwar linear gehalten, dennoch kann man die Locations offen erkunden.

Im Spiel trifft man immer wieder auf Flaschen, die ein grünes Gel enthalten. Dieses Gel kann man für die Weiterentwicklung des Charakters nutzen. Beispielsweise kann man damit die Lebensenergie erhöhen, was durchaus keine schlechte Idee ist. Allerdings können aber auch die Waffen verbessert werden, beispielsweise kann die Nachladezeit verkürzt oder das Magazin vergrössert werden.

Gespeichert wird an ausgewählten Stellen automatisch und das nicht zu wenig. Das ist auch gut so, da der Schwierigkeitsgrad definitiv nicht zu unterschätzen ist.

Steuerung – Verbesserungswürdig
Negativ ist uns vor allem die etwas fummelige und teilweise komplizierte Steuerung aufgefallen. Warum wird das Spiel im Menü nicht einfach pausiert? Diese Frage kann ich leider nicht beantworten, Tatsache ist aber, dass im Menü das Spiel nur verlangsamt wird. Schade.

Fazit
The Evil Within lebt von der gruseligen Atmosphäre, die einfach grossartig umgesetzt wurde! Wer auf Horror-Titel der „alten Schule“ steht, dem können wir The Evil Within ohne Einschränkungen empfehlen.

Wertung

Gameplay - 80%
Grafik - 72%
Sound - 83%
Umfang - 75%
User Rating: Be the first one !

Über Bruno Rivas

Gründer von PS3Blog.ch. Seit Jahren begeisterter und leidenschaftlicher Gamer. Spielt vorwiegend Sport-, Racing- und Shooter-Games. Du findest mich auch auf Google+, Facebook und Twitter

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