Donnerstag , 19. Oktober 2017
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Assassin’s Creed IV: Black Flag für PS4 im Test

Ubisoft hat mit Assassin’s Creed IV: Black Flag für die Current-Gen-Konsolen (PlayStation 3 und Xbox 360) bereits sehr gute Wertungen erhalten. Seit dem Launch der PlayStation 4 ist nun auch die Next-Gen-Version des Piraten-Abenteuers mit Edward Kenway im Handel erhältlich.

Wie schlägt sich die PS4-Version und kann diese Version mit neuen Features überzeugen? Wir sagen es euch in unserem ausführlichen Testbericht!

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Die Geschichte steckt voller Überraschungen
In Assassin’s Creed IV: Black Flag übernehmt ihr die Rolle von Edward Kenway, der als Hobby-Pirat und Freibeuter in der Karibik um das Jahr 1713 an Reichtum kommen will. Ursprünglich kommt Edward Kenway aus Großbritannien, wo er seiner Frau Caroline ein Leben mit viel Geld ermöglichen will. Einen Schritt näher an dieses Ziel, kommt Edward Kenway als der Assassine Duncan Wapole ihm nach einem Schiffbruch quasi über den Weg läuft.

Nach einem Sprint durch den halben Dschungel, muss sich der sichtlich angeschlagene Assassine geschlagen geben bzw. Edward Kenway tötet den Assassinen nach einem kurzen aber intensiven Kampf. Während dieser Szene wird euch so nebenbei gleich die Steuerung auf eine unterhaltsame Art und Weise näher gebracht. Zurück zum Assassinen, der ein komisches Glasgefäss mit einem Tropfen Blut und einen Brief von einem Gouverneur Torres bei sich hat. In diesem Brief wird erstmals vom sagenumworbenen Observatorium erzählt, von dem aus man die ganze Welt beobachten kann und man so auf ein unbegrenztes Wissen kommt.

Und dieses sagenumworbene Observatorium steht während der ganzen Geschichte im Mittelpunkt, das übrigens von den Mayas gebaut wurde. Doch nicht nur Kenway will das Observatorium finden, sondern auch der im Brief erwähnte Gouverneur Torres, die Assassinen und letztendlich auch die Templer. Es liegt nahe, dass es nicht unbedingt gesund ist, sich mit gleich  drei Gegnern anzulegen. Wohl auch aus diesem Grund verbündet sich Edward Kenway mit den bekannten Piraten Edward Blackbeard Thatch oder Charles Vane.

Durch die komplexe Geschichte die sich über 13 Sequenzen zieht, ist es nicht immer einfach den Überblick zu behalten. Mal ist man in den Abstergo Laboren tätig und erfährt interessantes zu den bisher erschienenen Assassins Creed-Ablegern, dann ist man wieder als Kenway mit der Jackdaw auf hoher See unterwegs.

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Langer Spielspaß garantiert, viele Nebenmissionen inklusive!
Der Spielspaß kommt in Assassin’s Creed 4: Black Flag definitiv nicht zu kurz! Ubisoft gibt alleine für die Hauptmissionen eine Spielzeit von rund 20 Stunden an, was sich schon sehen lassen kann. Doch neben den Hauptmissionen kommen noch sehr viele Nebenmissionen dazu, die nochmals für mindestens 20 Stunden Spielspaß sorgen! Von den Missionen finden laut Ubisoft rund 60 Prozent an Land statt, die restlichen 40 Prozent auf hoher See.

Zwar bietet das Spiel eine sehr lange Spielzeit, doch dürften die Missionen etwas dynamischer gestaltet sein. Vor allem die Seeschlachten verlaufen mehr oder weniger immer nach dem gleichen Schema ab, was früher oder später doch etwas langweilig wirkt. Dennoch können die Seeschlachten als Highlight des vierten Ablegers angesehen werden – optisch sind sie wunderschön umgesetzt!

Geld verdienen wir unter anderem durch den Verkauf von Zucker oder Rum. Diese und weitere Rohstoffe können wir beispielsweise bei Seeschlachten von den anderen Schiffen erbeuten, sofern wir die Schlacht gewinnen – versteht sich. Ausserdem treiben ab und zu die Rohstoffe auch auf dem Meer herum, die wir einsammeln können.

In Assassin’s Creed IV: Black Flag dürfen wir uns auch wieder auf die Jagd begeben. Während wir uns im Vorgänger noch um Fallen bemühen mussten, kann Edward Kenway die Tiere nun mittels einer Waffe töten. Neu ist auch die Möglichkeit Wale oder Haie zu töten. Durch diese Möglichkeiten können wir beispielsweise bessere Rüstungen oder Holstern basteln. Die Knochen können entweder verkauft werden, oder gleich zu einer Munition gemischt werden.

Am Gameplay selbst hat sich nicht viel bzw. unserer Meinung nach gar nichts geändert. Wer also schon einmal ein Assassin’s Creed-Ableger gespielt hat, wird sich im vierten Teil sofort zurechtfinden.

Von den Kämpfen hätten wir uns etwas mehr erwartet, Edward Kenway ist einfach stärker als seine Kontrahenten. Nur selten kommen wir mit Kenway in Bedrängnis, zu stark sind die Schläge von Kenway. Ausserdem sind auch die Gegner einfach richtig doof, so dass man sie mit einem einfachen Konter töten kann. Schade, da hätte man durchaus mehr erwarten dürfen.

Ebenfalls enttäuschend fällt das Stealth-System aus. Bei einigen Missionen schleichten wir von Strauch zu Strauch und pfeiffen die (dummen) KI-Gegner einfach heran um sie zu töten. Andere Werkzeuge haben wir, bis auf das Blasrohr, nicht. Wie wäre es beispielsweise mit Steinen, die man werfen könnte, um die Wachen abzulenken? Hier vergibt Ubisoft wiederum ein paar Punkte.

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Wunderschöne Orte, aber die Animationen dürften besser sein
Dank der zusätzlichen Power der PlayStation 4 läuft das Spiel mit flüssigen 60fps bei einer FullHD-Auflösung (1080p) und überzeugt mit mehr Details. Die neuen Details fallen nicht nur an Land positiv auf, auch Unterwasser gibt es deutlich mehr Leben zu entdecken.

Die Vegetation und das Wasser sehen im Vergleich mit der PS3-Version sichtbar besser aus, zudem ist die Fernsicht in der Next-Gen-Version deutlich besser. Das fällt auf den zahlreichen Aussichtspunkten am besten auf, die wir mit Edward Kenway in Handumdrehen erklimmen können. Apropos Aussichtspunkte: Während in früheren Ablegern Geheimnisse durch die Aussichtspunkte aufgedeckt wurden, dient es im vierten Teil leider nur noch als eine Art Kompass – schade.

Leider hat sich bei der PlayStation 4-Version nichts an den Animationen geändert, die ebenso „statisch“ aussehen wie bei der PlayStation 4. Hier hätten wir schon etwas mehr erwartet, sonst hat ja Ubisoft auch klar an der Grafik geschraubt. Hoffen wir, dass der nächste Ableger diesbezüglich etwas mehr zu bieten hat!

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Soundtrack durchschnittlich, Synchronsprecher überzeugen
Vom Soundtrack hätten wir uns etwas mehr erwartet, der ist unter dem Strich gesehen leider etwas schwach ausgefallen. Umso mehr können dafür die deutschen Synchronsprecher überzeugen, die im vierten Teil wieder überzeugen können.

Über Bruno Rivas

Gründer von PS3Blog.ch. Seit Jahren begeisterter und leidenschaftlicher Gamer. Spielt vorwiegend Sport-, Racing- und Shooter-Games. Du findest mich auch auf Google+, Facebook und Twitter

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