Need for Speed: Rivals für die PS4 im Kurztest

Auf PS3Blog.ch haben wir kürzlich den Testbericht zur PlayStation 3-Fassung von Need for Speed: Rivals veröffentlicht. Nun ist bei uns im Testlabor die PS4-Version von Need for Speed: Rivals eingetroffen, die wir nun gegen die PS3-Version in einem kleinen Vergleich antreten lassen. Zur Erinnerung, die PS3-Fassung hat bei uns eine Wertung von 86% erhalten.

Da Ghost Games der Next-Gen-Version keine neuen Features spendiert hat, macht ein ausführlicher Testbericht keinen Sinn. So gesehen kann die PS4-Version nur mit der besseren Grafik punkten. Doch ist die Grafik wirklich so gut, dass wir einen Kauf empfehlen können?

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Gespannt auf den Unterschied!
Gespannt haben wir die Disc in unsere brandneue PS4 gelegt und ganz genau auf Unterschiede zwischen der PS3- und PS4-Version geachtet. Zumindest beim Intro und dem Menü, konnten wir keine Unterschiede feststellen – alles sieht so aus wie bei der PS3-Version, was allerdings nicht weiter tragisch ist. Folgerichtig handelt es sich ebenfalls um dieselbe Story, schließlich ist es dasselbe Spiel. Unterschiede sind also bisher keine auszumachen.

Wer unseren PS3 Testbericht nicht gelesen hat, hier eine kurze Zusammenfassung zur Story von Need for Speed: Rivals, alle anderen können diesen Abschnitt ohne schlechtes Gewissen überspringen. Im neuesten Ableger ist das Motto ganz klar back to the roots! Mit heissen Schlitten versuchen die Cops die Racer über die Strassen von Review Country zu jagen und sie letztendlich zu verhaften. Als Spieler kann man sich auf die Seite der Polizei oder der Racer stellen. Ganz so, wie wir es aus den ersten Need for Speed-Ablegern können. Wir haben uns übrigens für die „böse“ Seite – die Racer – entschieden.

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Sobald man das erste Rennen in der fiktiven Ortschaft Redview Country fährt, fallen dann aber sofort einige Unterschiede auf. Angefangen bei der Grafik, die sofort positiv auffällt! Bei der Next-Gen Version wird uns das Spiel in FullHD (1080p) und einer Framerate von 30fps präsentiert – 60fps wären das Pünktchen auf dem i gewesen, allerdings macht es bei dieser Spielgeschwindigkeit auch nur begrenzt Sinn.

Nur bei der höheren Auflösung bleibt es nicht, man kann auch deutlich mehr Details erkennen und die Probleme mit der Kantenglättung gehören (endlich!) der Vergangenheit an. Neue Details sind uns in mehreren Szenen aufgefallen: Die Fahrzeuge wirbeln beispielsweise den Staub auf den Strassen auf oder Blätter fallen von den Bäumen herab. Es sind zwar nur Kleinigkeiten die sich verändert haben, sie fallen aber einfach sofort auf und werten den Titel positiv auf!

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Nicht nur optisch besser
Ein weiterer Pluspunkt gibt es für das Gameplay! Hier macht sich der neue DualShock 4-Controller positiv bemerkbar. Durch das überarbeitete Design liegt der Controller deutlich besser in den Händen – vor allem bei denjenigen mit grösseren Händen. Außerdem wirken die Vibrationen mit dem DS4 viel angenehmer und die Steuerung nochmals etwas empfindlicher/genauer.

Während in Killzone: Shadow Fall alle neuen DualShock 4-Features genutzt werden, verzichtet Ghost Games auf die neuen Möglichkeiten. Schade, hier hätte sich Ghost Games noch ein paar Zusatzpunkte verdienen können!

Über Bruno Rivas

Gründer von PS3Blog.ch. Seit Jahren begeisterter und leidenschaftlicher Gamer. Spielt vorwiegend Sport-, Racing- und Shooter-Games. Du findest mich auch auf Google+, Facebook und Twitter

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