Killzone: Shadow Fall im Test

Guerrilla Games ist mit dem exklusiven Ego-Shooter Killzone: Shadow Fall auf der PlayStation 4 angekommen. Doch kann Guerrilla Games mit Killzone: Shadow Fall an den packenden Ableger für die PlayStation 3 anknüpfen? Nicht ganz, so viel verraten wir euch schon an dieser Stelle. Wo genau der Titel nicht punkten kann, erfährt ihr in unserem ausführlichen Testbericht.

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Planet Helghan ist Geschichte, Willkommen in New Helghan
Rund 30 Jahre sind seit Killzone 3 vergangen und in dieser Zeit ist sehr vieles passiert. Die Vektaner haben den Heimatplanet Helghast zerstört, weshalb die Helghast die Hälfte vom Planeten Vekta erhalten haben. Die Helghast wohnen nun Kopf an Kopf mit den Vektaner in New Helghast. Getrennt werden die zwei Völker von einer gigantischen Mauer. Obwohl die beiden Völker nun Kopf an Kopf wohnen, vertrauen sie sich natürlich nicht – was irgendwo durch auch verständlich ist. Eine dritte Fraktion nennt sich Black Hand die versucht, die Vektaner und Helghast gegeneinander auszuspielen, um einen Bürgerkrieg zu provozieren.

Wir übernehmen im Spiel die Rolle vom vektanischen Shadow Marshall Michael Kellan. Er musste schon früh harte Schicksalsschläge hinnehmen und wurde von den Helghast aus seiner Heimat vertrieben. Wem Kellan vertrauen kann und wem nicht, wird er während der Story erfahren.

Killzone 4

Die Kampagne enttäuscht – leider
Die Killzone-Ableger konnten bisher immer mit einer durchdachten und actionreichen Kampagne überzeugen – bis zu Killzone: Shadow Fall der leider hinter den Erwartungen zurückbleibt. Warum? Es fehlen uns beispielsweise größere Schlachten mit den Helghasts, die jeweils für viel Action sorgten. Action ist im Prinzip der korrekte Begriff, davon bietet Killzone: Shadow Fall einfach zu wenig. Vielleicht liegt das Problem am neuen Schauplatz, der erstmals in New Helghast und Vekta angelegt ist. Wie auch immer, etwas mehr Action hätte man auf jeden Fall erwarten dürfen.

Dafür erhält der Spieler durch die Story einen besseren Einblick in die Denkweise der Helghast. Bisher waren die Helghast einfach die „Bösen“, ohne einen wirklichen Hintergrund zu bekommen. Das änderst sich mit Killzone: Shadow Fall. Auch Hardcore-Fans erfahren interessante Dinge über die Helghasts.

Immerhin darf man sich auch in Killzone: Shadow Fall wieder auf ein großes Waffenrepertoire freuen, das zu überzeugen vermag. Von einer futuristischen Schrotflinte bis zu verschiedenen Handgranaten ist so ziemlich alles mit von der Partie. Man kann darüber hinaus auch die Waffen der Helghast nutzen.

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Die neuen DualShock 4-Features interessant umgesetzt
Guerrilla Games nutzt mehr oder weniger alle neuen Features des DualShock 4 Controllers. Die Lightbar zeigt beispielsweise unser Gesundheitszustand an (rot, gelb oder grün). Mit dem Touchpad können wir die OWL-Drohne steuern, die uns durch das Spiel begleitet. Durch Wischen können wir der Drohne unterschiedliche Befehle geben. So kann uns die Drohne Deckung geben, zahlreiche Geräte hacken, uns über größere Abgründe helfen oder je nach Verfügbarkeit aus dem sicheren Tod zurück ins Leben holen. Die OWL-Drohne ist also ein mächtiges Tool, die euch im Spiel mehrmals retten wird. Außerdem werden Audio-Nachrichten direkt über die integrierten Lautsprecher des DualShock 4-Controllers wiedergegeben.

Natürlich ist das alles erst der Anfang, schließlich gibt es unzählige andere Möglichkeiten die neuen Features zu nutzen. Dennoch zeigt es, was man eigentlich schon alles umsetzen könnte.

Grafik ein Leckerbissen
Wer sehen möchte, was die PlayStation 4 auf dem Kasten hat, sollte unbedingt einen Blick auf Killzone: Shadow Fall werfen. Das Spiel läuft in FullHD (1080p) und überzeugt vor allem mit großer Fernsicht. Hinzu kommen die ausgezeichneten Lichteffekte, die wir so noch nie auf einer Konsole gesehen haben. Einfach umwerfend!

Einen Kritikpunkt müssen wir an dieser Stelle dennoch anbringen. Die Welt von Killzone: Shadow Fall sieht wirklich umwerfend aus, doch würde etwas mehr Leben auf den Gassen dem Titel gut tun. Technisch wäre das absolut kein Problem gewesen.

Der Soundtrack passt!
Kommen wir noch zum Soundtrack, der in Killzone: Shadow Fall definitiv überzeugen kann. Während einer Mission erfahren wir auch akustisch, ob sich noch irgendwelche Gegner in unserer Nähe befinden – das kann definitiv von Vorteil sein. Die Synchronsprecher haben ihren Job ebenfalls ausgezeichnet verrichtet.

Über Bruno Rivas

Gründer von PS3Blog.ch. Seit Jahren begeisterter und leidenschaftlicher Gamer. Spielt vorwiegend Sport-, Racing- und Shooter-Games. Du findest mich auch auf Google+, Facebook und Twitter

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