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Testbericht: Twisted Metal

Im heutigen Test, widmen wir uns dem exklusiv Titel für die PlayStation 3, „Twisted Metal“. Erstmals und wie üblich ein grosses Dankeschön an Sony PlayStation Schweiz für das zur Verfügung gestellte Testexemplar. Kann „Twisted Metal“ an seine allerersten Erfolge von 1995 anknüpfen und die Nostalgiker wie auch neue Fans dazugewinnen? Dies und ein wenig mehr erfahrt Ihr in den nächsten Zeilen von unserem Testbericht.

Installation

Eigentlich muss keine Installation vorgenommen werden, aber eins vorweg, die langen Ladezeiten sind zum Teil sehr mühsam. Bis das Spiel startet müssen wir uns doch ein wenig Gedulden. Dies ist nicht nur beim erstmaligen einlegen der Disc so, sondern jedes Mal wenn wir „Twisted Metal“ Spielen wollen. Da wir uns es eigentlich gewohnt sind nicht zu warten ;-), muss leider ein Minus Punkt vergeben werden.

Story-Modus

Das Herzstück eines jedes Spiel ist natürlich der Story-Modus. Wir steigen also ein und bekommen ein nettes Intro Video spendiert das uns die Geschichte des Hauptdarstellers ein wenig näher bringt und wir mit ihm Mitfühlen können, oder auch nicht. Im Intro sehen wir zuerst ein Radio das uns darauf einstimmt wie die Geschichte anfängt. Plötzlich kommt Blut dem Radio entgegen und die Kamera schwenkt langsam bis eine junge Frau zu sehen ist die brutal ermordet worden ist. Hier kommt unser Killer-Clown Sweet Tooth mit brennenden Kopf ins Spiel. Er hat ein blutgetauchtes Messer in der Hand, seine Stimme, rau und düster sagt: Nur eine weitere Leiche. Sweet Tooth erzählt von einem Rennen das er unbedingt gewinnen will weil der Rennveranstalter, namens Calypso, einen innig gehegten Wunsch erfüllt. Egal wie moralisch dieser auch klingt. Genau das will unser Clown Sweet Tooth, sein Wunsch ist es nämlich eines seiner ersten Opfer zu ermorden. Die Frau konnte fliehen weil sie Sweet Tooth eine spitzen Schere ins Auge stach und dadurch fliehen konnte. Sweet Tooth dürstet natürlich nach Rache und sucht die entflohene Frau seit Jahren.
Hier fängt dann kompromisslos der Story-Modus an. Ihr dürft einen Hauptfahrzeug und zwei Nebenfahrzeuge auswählen. Natürlich hat jedes Fahrzeug seine eigenen Stärken und Schwächen wie auch seine Spezialwaffen. Wie z.B. eine gute Panzerung dafür ist das Fahrzeug recht lahm zu bewegen. Auf der Rennstrecke (wobei Rennstrecke übertrieben ist, es ist jeweils eine Stadt oder eine Arena) liefert Ihr euch packende Action mit euren Gegner. Schon nach wenigen Sekunden schlagen die ersten Raketen bei euch ein. Ein schnelles Aufnahmevermögen ist hier das A und O. Denn es gibt kein Tutorial in dem Erklärt wird was wo ist. Also schnell die Bedienungsanleitung durchstöbern. Ihr habt jeweils ein Maschinengewehr wie auch eine Spezialwaffe zur Auswahl. Zusätzlich könnt Ihr Waffen, Raketen, Gesundheit oder Boost auf der Strasse aufsammeln. Wenn euer Wagen beschädigt worden ist habt Ihr zwei Möglichkeiten, entweder Ihr findet ein Gesundheitstruck der eure Energie wieder auflädt oder Ihr Fahrt in die Garage die es auf jeder Strecke gibt und wählt eines eurer Ersatzfahrzeuge aus. Die KI der Gegner ist sehr anspruchsvoll. Wobei zu sagen ist das hier die Gegner einen Pack abgeschlossen haben und es nur auf euch abgesehen hat. Naja macht ja nichts, Ihr seid sowieso besser oder nicht?

Überraschungen gibt es natürlich auch, den euer Fahrzeug kann sich wie ein Transformer verwandeln und in die Höhe schwingen und so eure Gegner aus der Luft aus vernichten. Cool oder?

Die Veranstaltungen sind abwechslungsreich aber nicht sehr Detailgetreu dargestellt, hier hätte man sich mehr Detailgetreue gewünscht.. Sobald man sich ins Gefecht stürzt merkt man nicht mehr viel von der Umgebung und konzentriert sich nur auf das Vernichten seiner Gegner. Neben den Veranstaltungen gibt es natürlich auch die Zwischensequenzen in bester B-Movie Qualität das die Story abrundet. Es sei aber gesagt das die Story nichts für schwache Nerven ist. Neben der Geschichte von Sweet Tooth erfahrt ihr, warum sich die Serienveteranen Mr.Grimm und Dollface den halsbrecherischen Auto-Schlachten stellen. Alles in allem ist die Story OK, nicht mehr und nicht weniger.

Sound

Die Musik hat es uns sehr angetan, den die passt wie die Faust aufs Auge zum Spiel. Vor allem Freunde der etwas härteren Gangart wird die Musik mehr als glücklich machen. So hämmern uns beispielsweise Rob Zombie, Sammy Hagar oder Wolfmother knallharte Rockmusik um die Ohren. Sollte euch der Soundtrack trotzdem nicht zusagen, dürft ihr ihn auch durch eine eigene Playlist ersetzen, was natürlich jedem freigestellt ist. Nur klassische Musik ist bei diesem Spiel nicht zu empfehlen.

Multiplayer-Modus

Dieser macht besonders Spass, denn zu zweit ist es doch am schönsten. So bestreitet ihr etwa den Story-Modus an der Seite eines Kumpels im alt bekannten Split-Screen Modus. Das grösste Potential zeigt sich aber im Online Modus bei dem bis zu 16 Menschliche Mitspieler euch die Raketen um die Ohren hauen. Hier geht es kompromisslos zur Sache. Eine Negativseite des Spiels ist, das man ziemlich schnell den Überblick verliert und schnell frustriert wird, den die Online Gegner können noch kompromissloser sein als die KI-Gegner. Alles im allen Überzeugt uns doch der Online Modus sehr.

Fazit

Die Abwechslungsreichen Veranstaltungen machen Spass leider aber nur kurzfristig, den das Spiel verfällt schnell in ein widerholendes Schema. Für Fans der „Twisted Metal“-Reihe ist das Game ein Muss. Ob neue Fans dazugewonnen werden sei dahingestellt. Für Neueinsteiger ist das Game auf der einfachsten Stufe zu Empfehlen und vielleicht auch der Film „Deat Race“ der doch gewisse Parallelen aufzeigt. Mit „Twisted Metal“ ist ein gelungenes Action-Racing Spiel gelungen was aber nichts für schwache Nerven bereit hält.

Über Bruno Rivas

Gründer von PS3Blog.ch. Seit Jahren begeisterter und leidenschaftlicher Gamer. Spielt vorwiegend Sport-, Racing- und Shooter-Games. Du findest mich auch auf Google+, Facebook und Twitter

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