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GamesCom 2011: Ausprobieren und glücklich sein

Am heutigen Tag hatten wir Gelegenheit einige Titel selbst zu spielen. Und natürlich standen auch heute wieder Pressekonferenzen auf dem Programm.

Dungeon Hunter (PS Vita)
Dungeon Hunter für die PS Vita basiert auf dem Dungeon Hunter, dass bereits über PSN für die PS3 erhältlich ist. Es beinhaltet die selben Levels, Charaktere und Klassen. Die neuste Dungeon Hunter Version auf der Vita ist die zugleich überarbeiteste. Die Grafik wurde nochmals ordentlich angepasst und optimiert und neue Funktionen wurden hinzugeführt. Die Fee kann bespielsweise mit dem Touchpad auf der Rückseite der Vita frei bewegt werden. Über diese nützliche Funktion lässt nicht nur ein gezielter Flächenangriff mit der Fee starten, sie wird auch für ein neues Minispiel genutzt. Findet das geflügelte Ungeziefer einen Schatz der sich im Boden versteckt hat, blinkt es ganz dolle und schwebt mit einem Fragezeichen über dem Kopf hin und her. Aufgabe des Gamers ist es nun die Fee an den richtigen Platz zu führen. Ganz im Sinne von „Heiss, Kalt, Weit daneben“. Wir haben noch mit dem Entwickler geplauert und er hat hoch und heilig versprochen, dass dieses Mal die Ladezeiten angepasst und merklich kürzer werden sollen. Wir nehmen dich beim Wort Franzose! 🙂
Fazit: Wer es nicht bereits auf dem Iphone und/oder auf der PS3 gespielt hat, kann ohne schlechtes Gewissen zugreifen. Spass macht das Hack’n’Slay allemal, die Inspiration durch Diablo merkt man ihm auch deutlich an.

Dark Souls
Es stehen wieder schlaflose Nächte bevor. Der Demolevel hat ein gutes Gefühl für das finale Spiel vermittelt. Auch wenn sich seit der E3 in Sachen Demolevel nicht viel getan hat (noch immer muss die gepanzerte Riesensau abgestochen werden), es war hart und hat trotzdem Spass gemacht. Die Steuerung wurde aus dem Vorgänger übernommen und fühlt sich dementsprechend intuitiv an, nur an die Kamerasteuerung mussten wir uns wieder gewöhnen.
Fazit: Das Game befindet sich auf guten Wegen. Unsere Testerin Monika hat sich bereits einen Vorrat an Ersatzkontroller zugelegt um nach dem Release nicht immer in den Ecken die Geräte wieder einsammeln zu müssen. Das Leitmotiv von Dark Souls: Prepare to die. A lot.

 

Sniper Ghost Warrior 2
Der Vorgänger von Sniper wurde eher mit mittelmässigen Kritiken bedacht. Umso mehr schworen die Entwickler sich die Kritikpunkte zu Herzen zu nehmen und für den Nachfolger einiges zu verbessern. Im Testlevel ist die detailverliebte Grafik wieder schön zum Ausdruck gekommen. Schade dass der Ausblick nicht genossen werden kann. Eher gestört haben die vielen Frameraten Einbrüche, das könnte aber auch an der XBOX 360 gelegen haben. 😉 Die Steuerung hat wiederum einen leicht trägen Eindruck vermittelt und das Demolevel war nicht extrem abwechslungsreich. Die KI reagierte angemessen und nicht zu sensibel auf die Anwesenheit des Spielers.
Fazit: Das Demo hinterlies bei uns einen gemischten Eindruck. Wir hoffen, die Entwickler legen noch einen Zahn zu um uns ein abwechslungsreiches Sniper Game zu präsentieren.

Resistance 3
Sony’s Prachtstück und grosse Hoffnung auf gute Umsatzzahlen ist die exklusive Franchise Resistance. Das Demolevel beinhaltete einen kurzen Abschnitt in Haven, am Wohnort des Protagonisten und gleichzeitiger Startort des Abenteuers. Und dort geht es bereits ordentlich zur Sache. Einfallende Chimera bedrohen die Dorfidylle und müssen zurückgeschlagen werden. Die unterschiedlichen Waffen besitzen tatsächlich eine Daseinsberechtigung und können alle wunderbar eingesetzt werden. Egal ob Revolver (der Notnagel für die Munitionslosen), das gute alte Standardgewehr, ein Scharfschützenkolben oder die Wumme mit den Wände durchdringenden Projektilen, sie alle kommen in diesem Level voll zur Geltung. Es tauchen fliegende Chimera auf, die gerne auf andere Häuser springen und von dort eine Salve auf uns prasseln lassen. Das ist entweder ein Fall für geübte Scharfschützen, oder für den Sekundärfeuermodus des Bulls-Eye Gewehrs. Dieser erlaubt nämlich eine Markierung des Ziels, den sogenannten Bullseye-Tag, und die Kugeln finden auch blind ihr Ziel, egal in welche Richtung die Gewehrmündung gerade zeigt. Ein bisschen wie im Film Wanted mit der Jolie. Jetzt kann auch jeder Hobbygunman um die Ecke schiessen!
Mehr Abwechslung wurde in der Präsentation von James Stevenson (Insomniac) geboten. Dort wurden in einem Level in St. Louis neue Gegner präsentiert. Zuerst zu den fliegenden Roboterdrohnen. Diese suchen den nächst freien Chimera in der Nähe und spenden ihm Schutz und Trost in dunklen Stunden. Der Chimera ist dann durch das Schutzschild unverwundbar, zumindest solange bis sein fliegender Roboterfreund von uns abgeschossen wird. Was ziemlich schnell der Fall ist, denn nur so können wir dem Chimera eins vor die Kinnlade verpassen. Mit der Schrottflinte versteht sich. Ein weiterer Gegnertyp sind die wilden Chimera, garstige Viecher die sich sehr egoistisch verhalten und sich nur um ihr eigenes Wohlergehen sorgen. Den Kriegerchimera passt das natürlich nicht in den Kram, und so hat sich eine gewisse natürliche Abneigung eingebürgert. Das erste Vieh das wir zu Gesichtbekommen trägt den hübschen Namen “ The Widowmaker „, zu Deutsch “ Der Wittwenmacher „. Es sieht einer Spinne sehr ähnlich, auch wenn es fast so gross wie ein Haus ist und mit Vorliebe Kriegerchimera frisst. Und so schleichen wir uns mitten durch den Kampf, der nunmehr unter den Chimera ausgetragen wird. Gut für uns, denn in unseren Händen halten wir einen hochempfindlichen Antriebskern der sich vor Kugeln fürchtet und deshalb gerne explodiert.
Die Vorführung springt zu einem anderen Level dass eine neue Berufsrichtung für unseren Helden zeigt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt muss sich unser Held als Gladiator verdingen und in einer Arena gegen Grims zu kämpfen hat. Warum, wurde uns nicht verraten, die Entwickler hüllten sich in vielsagendes Schweigen. Wir gehen aber davon aus, dass der Maibummel in die Arena nicht ganz freiwillig passieren wird.
Die Gesamtlänge des Games soll sich je nach Spielart und Schwierigkeitsgrad zwischen 10 – 12 Stunden bewegen.
Fazit: Eine würdige Fortsetzung im Krieg gegen die Chimera. Wir freuen uns auf einen weiteren, vielversprechenden Exklusivtitel für unsere geliebte Konsole.

The Darkness 2
Jackie Estacado hat wieder Ärger. Nicht nur dass ihm die Dunkelheit (der kleine Dämon der in ihm wohnt) auf die Nerven geht, nein, ein alter, griesgrämiger Sack will im diese nun auch noch wegnehmen und für seine eigenen, zweifellos finsteren Absichten einsetzen. Das Demo beginnt mit einer sehr schmerzhaften Erfahrung für Jackie. Wir können mitverfolgen wie ein Spiessgeselle unserem Antihelden Eisenpflöcke durch die Hände schlägt und ihn an ein Kreuz nagelt. In der Mitte des Raumes steht eine hölzerne Kiste die hübsch blau leuchtet und langsam aber sicher die Dunkelheit einsaugen wird. Der Dämon kann aber nur auf Wunsch des Trägers aufgegeben werden, und so lässt der alte Mann Jackie in der Vergangenheit schwelgen und den Tod seiner Freundin nochmals bedauern. In Rückblenden spielen wir die Vorgeschichte bis zur unfreiwilligen Kreuzigung. Ein Angriff auf Jackie in einem schicken Restaurant, einer wüsten Schiesserei zwischen Weinflaschen, Kellner und Brathähnchen und dem verzweifelten Einsatz der Dunkelheit um die Haut von Jackie zu retten. Was für ein blutiger Ausflug in die dunkle Welt von Darkness 2! Der Grafikstil wurde leicht geändert, neu werden die Figuren in einem angedeuteten Celshader-Stil dargestellt und hat so einen eigenen, unverwechselbaren Charme erhalten. Die Story nimmt rasch an Fahrt auf und wird imposant in Szene gesetzt. Gerne würden wir wissen wie es weitergeht mit Herr Estacado und seinem Dämon.
Fazit: Spritzig blutig, tragisch komisch, ein eigenwilliger Stil und das gewisse, italienische Etwas. Mehr davon bitte, aber pronto!

Über Monika Hostettler

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