PlayStation Network: Kunden zu spät informiert? Howard Stringer sagt nein!

Hat Sony die Kunden (PlayStation Network-Mitglieder) zu spät informiert? Dafür wird Sony in den internationalen Medien stark kritisiert. Der Meinung ist Chief Executive Howard Stringer allerdings nicht.

In einem aktuellen Interview, verteidigt Stringer das Vorgehen von Sony. Demnach sollen rund 43% der Firmen, bei denen ebenfalls ein vergleichbarer Datenklau festgestellt wurde, die Kunden innerhalb eines Monats informiert haben. Sony hat die Kunden immerhin nach einer Woche über den Datenklau informiert. Ausserdem bekräftigt er, dass der Hack auf das PlayStation Network eine noch nie dagewesene Situation für Sony darstellte.

Bei den Sicherheitsvorkehrungen sieht Stringer ebenfalls keine Probleme: „Es gab keinen Grund zu glauben, dass unsere Sicherheitsvorkehrungen nicht gut waren, und es gibt noch immer keinen Grund, weil da gerade eine Menge Leute für uns einen Blick drauf werfen. Wir haben gelernt, dass wir unsere Sicherheitsmaßnahmen einfach ständig verbessern müssen.“

Bisher hat nur ein kleiner Anteil die Löschung des PlayStation Networks Konto beantragt. Teuer wird es für Sony so oder so, obwohl Stringer noch keine Daten bekannt geben konnte, schätzen Experten von Reuters die Kosten auf mindestens 2 Milliarden US Dollar!

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Über Bruno Rivas

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