Sonntag , 25. Juni 2017
Home / PS3 / Need for Speed: Rivals im Test – Bist du ein Cop oder Racer?

Need for Speed: Rivals im Test – Bist du ein Cop oder Racer?

Wie jedes Jahr bedient uns Electronic Arts auch in diesem Jahr mit einem neuen Need for Speed-Ableger. Der neue Ableger Need for Speed: Rivals wurde von Ghost Games, einem neuen EA-Studio, mit der Unterstützung von den Fachmänner von Criterion Games entwickelt. Kann das gut gehen? Wir sagen es euch in unserem ausführlichen Testbericht zu Need for Speed: Rivals für die PlayStation 3!

Ein Testbericht zur PlayStation 4-Version werden wir schon bald auf unserem Partner-Blog PS4Blog.ch veröffentlichen. Sobald dieser verfügbar ist, werden wir euch selbstverständlich hier auf PS3Blog.ch informieren.

nfsrivals_e3_1

Cop oder Racer?
Cop oder Racer, oder gut oder böse, diese Frage wird euch bereits beim ersten Start des Spiels gestellt. Bevor man sich aber definitiv für eine Seite entscheiden muss, darf man in einem gelungenen Tutorial beide Seiten kennenlernen. In den Tutorials werden wir mit den verschiedenen Tools vertraut gemacht und können auch gleich ein Rennen fahren bzw. als Cop einen Racer von der Strasse fegen. Wir haben uns übrigens, wie könnte es anders sein, für die ach so bösen Racer entschieden.

Was uns ganz gut gefallen hat, sind die kurzen Geschichten, die uns zwischen den Kapiteln erzählt werden. Die Geschichten drehen sich jeweils um die Rivalitäten zwischen den Rasern und den Polizisten. Zwar kann Need for Speed: Rivals nicht mit einer ausführlichen Geschichte punkten, doch wollen wir ja auch vorwiegend Rennen fahren und den Cops aus dem Weg gehen bzw. sie abzuhängen.

nfsrivals_e3_3

Redview Country – Eine abwechslungsreiche Spielwelt erwartet dich!
Redview Country heißt die fiktive offene Spielwelt von Need for Speed: Rivals, die in vier großzügig bemessene und abwechslungsreiche Landschaften unterteilt ist. Wir treffen dabei auf Küsten, Bergen, Wüsten und Wälder. Wer schnell unterwegs sein will, sei das als Cop oder Racer, muss man nicht nur das Fahrzeug beherrschen, sondern auch die Abkürzungen auf der Strecke kennen – nur so kommt man als erster ans Ziel und holt so notwendige Speedpoints die ihr unter anderem für neue Fahrzeuge, Paintbrushes und mehr einsetzen könnt.

In ganz Redview Country sind zahlreiche Events versteckt, die nur auf euch warten – egal ob als Cop oder Racer! Als Racer bekommt ihr Speedpoints nur dann, wenn ihr den Cops entkommt. Als Cop sieht es natürlich etwas anders aus, ihr übernehmt die Speedpoints des Racers den ihr soeben an die Leitplanke gequetscht habt. Ausserdem könnt ihr Speedpoints für spektakuläre Drifts oder für Geschwindigkeitsrekorde sammeln. Im Spiel kommt ihr vorwärts, wenn ihr die Ziele der Speedlist abarbeitet. Doch aufgepasst, die Speedpoints könnt ihr nur in eurem Versteck bzw. auf der Polizeistation aufladen lassen. Ärgerlich, wenn ihr mit vielen Speedpoints von der Polizei geschnappt werdet.

In Need for Speed: Rivals gibt es keinen reinen Mulitplayer-Modus – sobald das Spiel gestartet wird, befindet man sich automatisch in einer Lobby mit insgesamt sechs Personen. Entweder fährt man Rennen gegen die zufällig zugeteilten echten Racer oder fährt Rennen gegen die zahlreichen KI-Racer.

Also, für welche Fraktion entscheidest du dich, Cop oder Racer?

nfsrivals_e3_5

Gameplay – Deutlich besser als bei Need for Speed: Most Wanted
Der grösste Kritikpunkt beim Vorgänger Need for Speed: Most Wanted war das extrem schwammige Verhalten der Fahrzeuge. Dieses Problem kommt glücklicherweise in Need for Speed: Rivals nicht vor! Ghost Games hat die Hausaufgaben gemacht und zaubert ein gelungenes Fahrverhalten auf die Strassen von Redview Country!

Need for Speed: Rivals ist ein Arcade-Racer, allerdings bedarf es trotzdem etwas an Übung, bis ihr die Fahrzeuge in den Griff bekommt. Jedes Fahrzeug hat ein anderes Fahrverhalten, womit ihr euch auf den ersten paar Kilometern erst anfreunden müsst.

nfsrivals_e3_6

Fuhrpark und Grafik
Der Fuhrpark von Need for Speed: Rivals lässt leider noch Wünsche offen! Zwar sind die bekanntesten Traumautos mit von der Partie, doch sind rund 50 Fahrzeuge nicht wirklich viel. Immerhin sehen die Fahrzeuge dank Frostbite 3-Engine sehr schön aus.

Da wären wir bereits beim nächsten Thema – der Frostbite 3-Engine! Die offene Spielwelt sieht dank der Frostbite 3-Engine sehr schön aus, obwohl wir uns vor allem in der Wüste ziemlich an Battlefield 4 erinnert haben. Ein Problem der Frostbite 3-Engine für die PS3, scheint wohl die Kantenglättung zu sein – die der sonst durchaus positive Eindruck doch ziemlich schmälert. An der PS3 kann es allerdings nicht wirklich liegen, schliesslich gibt es genügend andere PS3-Games, die ein solches Problem nicht haben… Schade, hier vergibt EA eine bessere Wertung.

Der Soundtrack – macht Laune!
Bis jetzt können wir uns an keinen schlechten Soundtrack bei einem Need for Speed-Ableger erinnern – auch bei Need for Speed: Rivals trifft dies nicht zu! Wieder setzt Electronic Arts gekonnt auf Hip Hop, Elektro, Metal und Techno Tracks, die einfach zu einem Racing-Game perfekt passen!

Über Bruno Rivas

Gründer von PS3Blog.ch. Seit Jahren begeisterter und leidenschaftlicher Gamer. Spielt vorwiegend Sport-, Racing- und Shooter-Games. Du findest mich auch auf Google+, Facebook und Twitter

Auch interessant

Heavy Rain hat sich mehr als 4,5 Millionen Mal verkauft

Das französische Entwickler-Studio Quantic Dream hat auf der offiziellen Facebook-Seite die weltweiten Verkaufszahlen zu Heavy …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.